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Warum Bewerber während des Einstellungsprozesses absagen

Alle Unternehmen wollen die besten Köpfe für sich gewinnen. Es ist bekannt, dass Bewerber ungern zu lange auf eine Antwort warten – sei es auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder auf die Rückmeldung zum selbigen. Denn entweder bedeutet es für sie, dass im Unternehmen Entscheidungsprozesse langwierig sind oder – im schlimmsten Fall – man nicht zu den Top-Kandidaten gehört und mit einer Absage rechnen muss.

Egal welche Gründe wirklich dahinterstecken: Je schneller Sie mit Ihrem Bewerber in Kontakt treten, desto besser. Denn wer ewig hingehalten wird, entscheidet sich eher für das Unternehmen, das ihm zeitnah ein Angebot macht. Eine neue Studie bestätigt das: Ein Viertel der Unternehmen erhält häufig oder sehr häufig noch während des Auswahlverfahrens eine Absage von Bewerbern. Selbst nach der Vertragsunterzeichnung werden Arbeitgeber mit einer Absage konfrontiert – 17 Prozent sogar häufig oder sehr häufig. Weitere 32 Prozent geben an, dass ihnen ein solcher Vertragsbruch manchmal passiert. In 94 Prozent dieser Fälle hat der Bewerber inzwischen eine Stelle in einem anderen Unternehmen gefunden. Heißt: Der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle für suchende Unternehmen.

Bewerber sind ungeduldig und nervös, ob ihnen das bessere Angebot entgeht, wenn sie sich zu schnell für einen Arbeitgeber entscheiden. Die Entscheidung fällt den Fachkräften gezwungenermaßen leichter, wenn sie von einem oder mehreren Unternehmen gar nichts hören. Deshalb liegen für Sie die größten Chancen darin, Ihrem Kandidaten zeitnah eine Rückmeldung oder zumindest einen ehrlichen Zwischenstand zu geben, wo sie sich aktuell in ihrer Candidate Journey befinden. Strukturierte Prozesse sind dafür unverzichtbar und Bewerbermanagementsysteme erleichtern Ihnen den HR-Alltag. Denn wer Software für das Bewerbermanagement einsetzt, lädt weniger Bewerber zu Gesprächen ein (17 vs. 20 Prozent), selektiert also besser vor. Am Ende resultieren aus der Gesamtzahl der Bewerber jedoch prozentual genauso viele Neueinstellungen (4,8 Prozent) wie bei Unternehmen, die keine Software nutzen, aber deutlich mehr Gespräche führen (müssen).

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