25 Dinge, die man über Recruiting wissen sollte

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Personalwerk ist führender Dienstleister im Bereich Multiposting und im Stellenanzeigengeschäft. Seit 25 Jahren begleiten wir nun Unternehmen bei der Gewinnung neuer Talente – und da haben wir natürlich ordentlich Erfahrung gesammelt.


Deswegen liefern wir Ihnen anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums 25 Recruiting Tipps, damit Sie Ihre Vakanzen kostengünstiger und langfristiger besetzten können.

 

Typische Fehler im Recruiting vermeiden

  1. Denken, dass gerade niemand sucht: Viele Arbeitgeber sind der Meinung, dass angestellte Arbeitnehmer:innen sich auf ihren sicheren Job verlassen. Dabei sind über 50% der Deutschen bei einem passenden Angebot wechselwillig. Also suchen Sie neue Talente aktiv!

  2. Benefits können alles kompensieren: Kurz gesagt, nein. Das Gehalt ist und bleibt der ausschlaggebender Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Benefits sind Hygienefaktoren, wenn sie fehlen, schaffen sie Unzufriedenheit, aber sie können alleine nicht motivieren - die Basis muss stimmen.

  3. Regionalität wird unterschätzt: Regionale Jobportale bringen vielleicht weniger, dafür aber oft passendere Bewerbungen. Die Streuverluste sind geringer und die Wahrscheinlichkeit, von den richtigen Kandidat:innen gesehen zu werden, höher als bei großen Portalen.

  4. Recruiting Performance wird nicht gemessen: Einer der fatalsten Fehler im Recruiting. Manche Unternehmen wundern sich, warum die Bewerbungen und Neueinstellungen nicht passen, kennen aber ihre KPIs nicht. So finden Sie unter Umständen nie Ihr passendes Match.

  5. Redflag-Begriffe verwenden: Ähnlich wie in Arbeitszeugnissen gibt es bei Stellenanzeigen versteckte Codes. Ein junges, dynamisches Team klingt nach hoher Fluktuation und bei der Bereitschaft, die Extrameile zu gehen winken die unbezahlten Überstunden.



    Stellenanzeigen optimieren – Auf den Inhalt kommt es an

  6. AGG-Konformität einhalten ist ein Muss: Diskriminierende Formulierungen kosten im Worst Case richtig viel Geld. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Jobgesuche AGG-konform sind – suchen Sie also nicht nach einer neuen Sekretärin, sondern nach einer Büroassistenz; entfernen Sie den Zusatz „junge“ vor der belastbaren Fachkraft und fragen Sie nach verhandlungssicherem Deutsch statt nach einem/einer Muttersprachler:in.

  7. Jobtitel verwenden, nach denen gesucht wird: Der richtige Jobtitel entscheidet darüber, ob Ihre Stellenanzeige gesehen wird. Er muss SEO-optimiert sein. Kurz gesagt: niemand bewirbt sich auf den einzigartigen und kreativen Jobtitel, weil niemand danach sucht.

  8. Transparenz zeigen: Stellenanzeigen mit Gehaltsangaben werden deutlich öfter aufgerufen. Sie können sich damit also Sichtbarkeit verschaffen, passendere Bewerbungen erhalten und sich Bewerbungsprozesse, die am Ende aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen enden, ersparen.

  9. Angaben zum Bewerbungsprozess schaffen Vertrauen: Eine gute Kommunikation sollte bereits in der Stellenanzeige beginnen. Fügen Sie neben Kontaktdaten am Ende Ihrer Stellenanzeige einen kurzer Hinweis auf den weiteren Bewerbungsprozess ein.

  10. AIDA-Ansatz befolgen: Die Basis jeder guten Stellenanzeige. Ihre Anzeige muss Aufmerksamkeit erregen (Attention), Interesse wecken (Interest), Begehrlichkeit wecken (Desire) und zur Bewerbung auffordern (Action).


    Reichweite & Multiposting

  11. Zusätzliche Bewerbung nötig: In der Regel reicht es nicht (mehr) aus, nur eine Stellenanzeige zu veröffentlichen. Zusätzliche Bewerbung über Social Media oder der Einsatz einer guten Personalberatung wie Kraft von Wantoch werden immer wichtiger für das Besetzen einer Stelle.

  12. Employer Branding ausbauen: Eine starke Arbeitgebermarke hat großen Einfluss auf die Zahl der Bewerbungen. Dazu zählen gute Bewertungen bei kununu, persönliche Insides in den Arbeitsalltag bei Social Media, das Auftreten beim Messestand oder die gut gepflegte Karriereseite – Employer Branding-Agenturen wie GRAPEVINE entwickeln ganze Kampagnen und Strategien für Sie.

  13. Multiposting einsetzen: Multiposting-Agenturen wie Personalwerk verkürzen Ihre Recruiting-Prozesse, entlasten Ihre Personalabteilungen und bringen mehrjährige Expertise mit, um Ihrer Stellenanzeige die nötige Sichtbarkeit auf den richtigen Plattformen zu verschaffen.

  14. Qualität vor Quantität: Eine Stellenanzeige kann noch so viel geschaltet werden – wenn sie inhaltlich nicht überzeugt, erhält sie kaum Sichtbarkeit. Beachten Sie, welche Informationen für Ihre Zielgruppe wichtig ist und wie Sie diese ansprechen, um die richtigen Personen anzuziehen.

  15. Reichweite auf den richtigen Plattformen generieren: Viele Budgets lassen es nicht mehr zu, unendlich viele Jobbörsen zu bespielen. Es ist daher wichtiger denn je, mit zielgerichteter Streuung den größtmöglichen Impact zu erzielen.


    Veraltete Recruiting-Trends – Das geht heute nicht mehr

  16. Schluss mit aufwendigen HTML-Designs: Früher galt es, die schönste Stellenanzeige zu gestalten, um aufzufallen. Heute zählen die richtigen Informationen mehr denn je, damit Suchmaschinen Stellenanzeigen richtig verarbeiten und ausspielen können.

  17. Aus Arbeitgeber- wurde Arbeitnehmermarkt: Wer immer noch denkt, die größten Top-Talente stehen draußen Schlange, täuscht sich. Heute müssen die Unternehmen zeigen, was sie bieten, um die besten Talente für sich zu gewinnen.

  18. Post & Pray war gestern: Einfach eine Stellenanzeige auf der eigenen Karriereseite veröffentlichen und warten – funktioniert nicht mehr. Ohne die richtige Bewerbung wird Ihre Anzeige nicht mehr gefunden, sondern zwischen der Konkurrenz untergehen.

  19. Die Recruiting-Strategie nicht anpassen: Der Arbeits- und Bewerbermarkt ist extrem dynamisch. Was gestern noch funktionierte, kann morgen schon vorbei sein. Recruiting-Prozesse müssen regelmäßig hinterfragt und angepasst werden, um für Bewerber:innen interessant zu bleiben.

  20. Scheu vor neuen Kanälen: Große Namen wie Monster oder Jobscout24 gibt es heute nicht mehr. Große Jobbörsen verschwinden und es kommen neue, internationale Player auf den Markt. Informieren Sie sich und testen Sie aus, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält.


    Technisches Recruiting Know-how

  21. Mobile Usability ist alles: Ein Großteil der Jobsuche findet nebenbei am Smartphone statt. Optimieren Sie daher Ihre Ladezeiten und Ihr Design in der mobilen Ansicht, damit sie dort keine Bewerber:innen verlieren.

  22. Automatische Antworten einrichten: Ein häufiger Grund, warum Bewerber:innen abspringen, sind fehlende Rückmeldungen. Wer nicht einmal eine Eingangsbestätigung versendet, hinterlässt einen schlechten ersten Eindruck. Top-Talente sind im nächsten Tab schon bei einem anderen Unternehmen.

  23. One-Click-Bewerbung ermöglichen: Bei der One-Click-Bewerbung können Bewerber:innen ihr berufliches Profil von Plattformen wie XING oder LinkedIn mit einem Klick in Ihre Datenbank importieren und sich damit bei Ihnen bewerben.

  24. Die wichtigsten Recruiting-Zahlen kennen: Sie sollten unbedingt wichtige Zahlen wie Ihre Cost-per-Hire (Wie viel Geld wird ausgegeben, um eine Stelle zu besetzen) und Ihre Time-per-Hire (Wie lange dauert die Besetzung einer neuen Position) kennen oder wissen, an welchem Schritt Ihres Bewerbungsprozesses die meisten Bewerber:innen abspringen.


    BONUS: Der ultimative Recruiting Tipp



  25. Es gibt keine Universallösung. Jedes Unternehmen, jede Branche und jede Stelle braucht einen maßgeschneiderten Ansatz. Was für andere Unternehmen funktioniert, muss für Ihres noch lange nicht passen!

 

Auf der Suche nach der perfekten Lösung können wir Sie unterstützen. Mit individuellen Paketen und 360° HR Marketing sind wir Ihr zuverlässiger Partner für Stellenanzeigen. Sprechen Sie uns einfach an.

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Quellen: Indeed (https://de.indeed.com/news/releases/mehrheit-der-deutschen-arbeitnehmer-ist-trotz-jobr%C3%BCckgangs-wechselwillig)

Ansprechpartner

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Laura Kühn

Content & Social Media Managerin