Glossar

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Claudius Brandt ist digitaler Visionär, Hobby-Philosoph und bei Personalwerk als Chief Product Owner für die Entwicklung der digitalen Produkte und Services zuständig. Gemeinsam mit seinem interdisziplinären 10-köpfigen Team hat er das „PW Dashboard“ auf den Weg gebracht. Wir haben uns mit Claudius auf einen Kaffee getroffen, um uns die innovative Online-Kundenplattform erklären zu lassen: Was kann das Tool und welche Vorteile bringt es unseren Kund:innen? Wir haben dabei auch über das Thema HR und Technologie philosophiert.

Claudius Brandt, Chief Product Owner bei Personalwerk, im Interview

PW: Hallo Claudius, stell dich bitte kurz unseren Lesern und Leserinnen vor.

Claudius: „Ich bin gelernter Informatiker. Das Thema Recruiting begleitet mich beruflich mittlerweile seit 12 Jahren. Ich bin vor zwei Jahren hier zu Personalwerk gekommen, um einen neuen Bereich für unsere digitalen Produkte und Services aufzubauen, damit wir kontinuierlich die Qualität für unsere Kunden und Kundinnen steigern können.“

PW: Sicherlich ist das Dashboard ein Meilenstein auf diesem Weg, oder? Erkläre uns doch bitte was unser PW Dashboard ist.

Claudius: „Ja, genau. Das PW Dashboard ist die digitale Schnittstelle zwischen unseren Kund:innen und Personalwerk. Vom Dashboard aus sollen Kund:innen auf alle unsere Services, Leistungen und Informationen zugreifen können.

Wir haben ganz viele Unternehmensbereiche, das wollen wir mit dem Dashboard alles harmonisieren und konzentrieren. Gerade wenn man mit uns Stellenanzeigen geschaltet hat, ist es wichtig, die Performance gut im Blick zu haben. Mit dem Dashboard sehen Kund:innen jederzeit den aktuellen Stand der Vorgänge.“

PW: Kurz und knackig: Ein Substantiv, was ist das Dashboard?

Claudius: „Marktplatz, ja, das ist passend. Ich sag ja gerne, es ist unser „Amazon“.“

PW: Wie unterstützt das PW Dashboard unsere Kund:innen beim Recruiting?

Claudius: „Das Dashboard liefert wichtige Einblicke in die Performance der Recruiting-Strategie. Es geht vor allem darum, dass Daten rund um die Performance einer Stellenanzeige transparent abgebildet werden. Wenn man so möchte, ist es ein innovatives, auf Stellenanzeigen optimiertes, Tracking-Tool. Diese Daten können auch mit einem Klick aus dem PW Dashboard exportiert werden. Unser Dashboard liefert die Kennzahlen, die wir brauchen, um eben zu erkennen: Oh, ich muss reagieren.“

PW: Kannst du das genauer erklären, wie geht das?

Claudius: „Klar. Mit dem PW Dashboard haben wir unser eigenes Tracking-Tool entwickelt, das heißt, wir erfassen auf den Stellenanzeigen-Prozess optimierte Trackinginformationen, die wir im Dashboard aufbereiten. Unsere Kund:innen profitieren davon so gut, weil wir entsprechend viele Kund:innen haben – also eine große Datenbasis, anhand derer die Performance und die Leistung verglichen werden. Das wird im Dashboard visualisiert dargestellt. Dadurch bekommt man bessere Insights, wie gut die Anzeige funktioniert und wo man gegensteuern muss, mit Maßnahmen, die Personalwerk im Angebot hat.

Das Spannende daran ist, dass wir die Daten in eine qualitative Abhängigkeit bringen. Man kann rauslesen, warum klappt die Anzeige bei dem einen, aber nicht bei mir. Dafür haben wir unsere Medienberater:innen, die die Informationen des Tools bewerten und daraus Handlungen für Kund:innen ableiten.“

PW: Sieht man, wer die anderen Unternehmen sind, deren Anzeige besser performt?

Claudius: „Nein, natürlich nicht. Es werden eben entsprechende Kennzahlen miteinander verglichen. Extrem hilfreich ist dabei der „Activity Range“-KPI, weil der rechnet, wie schnell vergleichbare Stellenanzeigen durchschnittlich Klicks generiert haben. Wenn ich darüber oder im Durchschnitt bin, muss ich mir keine Gedanken machen, dann läuft es gut. Wenn ich aber schon nach ein paar Tagen unterdurchschnittlich bin, dann kann ich viel schneller reagieren als 30 Tage warten zu müssen und dann zu sehen: Oh je, das passt nicht.

Quantität ist eben nicht Qualität. Für eine schwierig zu besetzende Stelle sind 10 Klicks vielleicht viel, wohingegen für eine andere Stelle 100 Klicks wenig sind.“

PW: Wie funktioniert das?

Claudius: „Über die sognannte „Klick-Range Performance“. Die gibt es so in der Form nur bei uns von Personalwerk. Wir bilden Cluster und gucken uns ähnliche Stellenanzeigen an. Ähnlich bedeutet: regional, zeitlich und inhaltlich. Weil das Parameter mit großem Einfluss sind.“

PW: Inwiefern sind das wichtige Parameter?

Claudius: „Ich kann eine Stelle in München nicht mit einer in Karben vergleichen. Ich kann auch keine Stelle im Jahr 2023 mit einer von 2019 vergleichen. Deshalb bilden wir Cluster von ähnlichen Stellenanzeigen, die sinnvoll zusammenpassen. Dann gucken wir uns an, pro Portal – das ist das Entscheidende, wie dieser Cluster bei Stellenbörse xy gelaufen ist. Dadurch können wir dem Kunden/der Kundin einen zu erwartenden Korridor nennen: Wie also die Wahrscheinlichkeit ist, zwischen dem besten und dem schlechtesten Median zu liegen.

Der Kunde weiß von vorneherein, wenn ich diese Stellenanzeige schalte, dann werde ich vermutlich da irgendwo liegen. Oder umgekehrt, wenn ich da nicht liege, bin ich unterdurchschnittlich oder überdurchschnittlich.“

PW: Du sprachst ja bereits davon, dass Quantität nicht gleich Qualität bedeutet? Hilft die „Klick-Range Performance“ dabei zu verstehen, dass man vielleicht auch nicht immer mit dem ganzen großen Wurf an Bewerbungen rechnen kann?

Claudius: „Richtig. Wir kommen weg von emotionalen Bewertungen und bewegen uns hin zu realistischen Bewertungen. Schließlich kann eine Anzeige mit wenigen Klicks immer noch gut laufen im Cluster. Da braucht sich auch kein Chef zu beschweren, warum habe ich denn da viel weniger Klicks als bei der anderen Anzeige.“

PW: Erhält eigentlich jede:r Kund:in einen Zugang zum PW Dashboard?

Claudius: „Ja, genau.“

PW: Muss ich das als Kund:in nutzen, viele setzen ja eher auf den persönlichen Kundenkontakt?

Claudius: „Es ist keine Frage, ob ich das nutze. Es ist einfach unsere Schnittstelle zum Kunden. Wir wollen allen Kund:innen etwas anbieten. Die digital Natives müssen mit uns genauso zack, zack ihre Anzeige buchen können, wie jemand, der sagt, ich brauche den Menschen, der mich berät: wir bieten alles an. Und wir brauchen auch für alle das komplette Portfolio.

Unser Dashboard ist die Basis dafür und bietet den ersten großen Schritt dafür an. Auf Basis des Tools können unsere Medienberater:innen eine zielgerichtete Beratung anbieten.“

PW: Ihr habt intensiv im Team an der Umsetzung des PW Dashboards gearbeitet. Worauf bist du besonders stolz?

Claudius: „Ich bin besonders stolz auf das Tracking, das wir gebaut haben. Das hebt sich von Standardtracking ab, weil es auf Stellenanzeigen optimiert ist. Dadurch ist es zielgerichteter als „Google Analytics“ oder alternative Tools. Die Qualität von Klicks auf Stellenanzeigen lassen sich damit bewerten: Drei Klicks und drei geeignete Bewerbende sind eben besser als 300 Klicks und 20 unpassende Bewerbungen.“

PW: Bleibt es bei diesen Funktionen oder dürfen sich unsere Kund:innen auf zusätzliche Features freuen?

Claudius: „Wir entwickeln unser PW Dashboard kontinuierlich weiter. Das ist ja gerade das Spannende daran. Definitiv darf man sich auf weitere Features freuen. Als nächstes steht die nahtlose Integration des Angebots-Bestellprozesses an. Es warten zudem viele weitere KPIs auf unsere Kund:innen, auf die sie sich freuen dürfen.“

PW: Noch eine philosophische Frage, braucht Recruiting Digitalisierung?

Claudius: „Technologie findet ja überall Einfluss und Technologie ist ein Tool, ein Hilfsmittel – ohne die geht es heutzutage nicht mehr. Jede Branche wird ja technologischer. Es ist absolut notwendig, dass man digital arbeiten kann. Aber das heißt nicht, dass man die Menschen nicht mehr braucht, sondern dass Arbeitsprozesse digital ablaufen. Der Mensch muss da immer noch seinen Platz haben und wird ihn auch haben.“

PW: Welche Vorteile hat es, wenn das Recruiting über digitale Produkte begleitet wird?

Claudius: „Da gibt’s zwei Antworten. Das eine ist Geschwindigkeit: das geht nur digital. Viele Schnittstellen, viele Systeme, alle müssen miteinander kommunizieren, das ist, wenn man es händisch macht, einfach langsam. Wer hier schnell ist, ist schneller am Kunden, am Bewerbenden, und hat Marktvorteile. Das ist da eine.

Das andere ist, dass ganz klar die Qualität der Arbeit immer komplexer wird. Heutzutage muss man nicht nur eine Sache machen, sondern viele Dinge tun. Dabei kann IT einfach helfen.“

PW: Vielen Dank für das Gespräch und die interessanten Einblicke in die digitale Welt von Personalwerk, Claudius. Wir sind schon sehr gespannt auf die nächsten Features des PW Dashboards.

 

Sie haben Fragen zum  PW Dashboard? Kommen Sie gerne auf uns zu: web@personalwerk.de.

 

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