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Stellenanzeigentitel - Darauf sollten Sie achten

Nachteule, Designhorn, Jedi, Ninja, Wizard, Guru. Bitte was? Klingt nach schillernden Fantasy-Figuren? Finden wir auch. Falsch gedacht, in der Tat handelt es sich um Jobtitel von Stellenanzeigen. Aber suchen Krankenpfleger:innen wirklich einen Job als Nachteule? Suchen Full-Stack Developer eine Stelle als „Full-Stack Guru“? Natürlich nicht. Genau das ist das Problem. Wenn Sie Personal suchen, soll Ihre Anzeige auch gefunden werden. Der richtige Stellentitel ist hierbei das A und O. Erfahren Sie in unserem Artikel, worauf Sie dabei unbedingt achten sollten und warum weniger Kreativität beim Titel mehr ist.

Warum ist der Stellenanzeigentitel so wichtig?

Der Jobtitel wird oftmals unterschätzt, ist jedoch enorm wichtig. Das erste, was bei einer Stellenanzeige gelesen wird, ist schließlich der Titel. Binnen Sekunden wird entschieden, liest man die Anzeige weiter oder nicht. Zudem ist der Stellentitel ausschlaggebend, damit die Anzeige überhaupt gefunden werden kann. Wo wir beim nächsten Punkt wären: Suchmaschinenoptimierung.

Meist beginnt die Jobsuche mit einem einfachen Klick auf der Google-Suchleiste. Google berücksichtigt den Stellentitel bei der Anzeige der Suchergebnisse. Ein gut gewählter Titel entscheidet darüber, wie zielsicher die Anzeige online gefunden wird und ob sie die richtigen Kandidat:innen überhaupt erreicht. Der Titel hat folglich enormen Einfluss auf die Platzierung im Ranking der Suchergebnisse.

Grundregeln für Ihren Stellenanzeigentitel: Unsere fünf Tipps für Sie

  1. Verzichten Sie auf kreative Stellentitel. Natürlich ist bei der Gestaltung der Stellenanzeige Kreativität gefragt. Schließlich wollen Sie einen guten ersten Eindruck bei Bewerber:innen machen und sich als Arbeitgeber von Ihrer Schokoladenseite zeigen. Die Kreativität sollten Sie aber nicht am Stellentitel auslassen. Ein präziser Titel, der die Aufgaben und Anforderungen der Position widerspiegelt, ist effektiver und kann im Netz besser gefunden werden. Verwenden Sie dabei Titel, die direkt von Jobsuchenden verstanden werden. Kreative Bezeichnungen wie „Content King“ hinterlassen keinen guten Eindruck. Besser, klar und deutlich: „Content Manager (m/w/d)“.
  2. Verwenden Sie gängige Jobbezeichnungen. Große Unternehmen und Konzerne arbeiten gerne mit internen Stellenbezeichnungen. Doch viele Kandidat:innen können mit denen nichts anfangen. Wissen Sie etwa, was ein „Referent Meta-Data-Management“ so tut? Welche konkreten Anforderungen Bewerber:innen auch immer zu erfüllen haben, bitte denken Sie daran, dass niemand nach diesen Titeln sucht. Ähnlich problematisch sind übrigens englische Stellentiteln. Greifen Sie – auch als global agierendes Unternehmen – möglichst auf deutsche Titel zurück. Der Stellentitel „Außendienstmitarbeiter (m/w/d)“ wird einfach besser gefunden als „Field Operator“.
  3. Verwenden Sie relevante Keywords. Denken Sie daran: Für viele beginnt die Jobsuche in der Google-Suchleiste. Fragen Sie sich selbst, welche Begriffe würden Sie im Suchfeld eingeben. Mit einer einfachen Suchanfrage auf Google finden Sie heraus, welche Stellenbezeichnungen am häufigsten für Ihre offene Position genutzt werden. Optimieren Sie Ihren Stellentitel anhand der gängigsten Jobbezeichnungen.
  4. Nennen Sie die Hierarchiestufe der Stelle. Suchen Sie eine:n Berufseinsteiger:in oder jemanden mit mehrjähriger Berufserfahrung? Das sollten Sie unbedingt im Stellentitel einbinden. Nutzen Sie hierfür Zusätze wie „Junior“ (Berufseinsteiger:innen mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung) oder „Senior“ (mehrere Jahre Berufserfahrung).
  5. Fügen Sie dem Titel gewünschte Spezialisierungen hinzu. Bei vielen Jobs ist es sinnvoll, dass spezifische Fachrichtungen, Zertifizierungen oder Kompetenzen im Seitentitel der Stellenanzeige hinzugefügt werden. Das trägt dazu bei, dass qualifizierte Kandidat:innen angesprochen werden. Hier einige Beispiele: Marketingmanager (E-Commerce), Ingenieur für erneuerbare Energien, Projektmanager (PMP).

Fazit

Ein gut durchdachter Stellentitel ist der erste Schritt, um die richtigen Kandidat:innen anzulocken und sicherzustellen, dass Ihre Stellenanzeige online gefunden wird. Die beste Stellenanzeige bringt Ihnen aber nichts, wenn sie niemand finden kann. Investieren Sie daher unbedingt etwas Zeit und fragen sich, wonach würden Sie suchen. Vor allem sollten Sie mit einer Keyword-Recherche überprüfen, wonach gesucht wird. Welche Stellenbezeichnungen werden am häufigsten für Ihre Position genutzt? Kreativität ist zwar gut gemeint, hat im Titel aber nichts verloren.

Ihr Erfolg beginnt mit dem richtigen Stellentitel:

Benötigen Sie Hilfe bei der Optimierung Ihres Stellentitels, um die richtigen Kandidat:innen anzusprechen. Soll Ihre Stellenanzeige besser online gefunden werden? Wir von Personalwerk unterstützen Sie mit unserem Know-how dabei. Kontaktieren Sie uns für eine professionelle Beratung und maximieren Sie Ihre Chancen, die besten Talente für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

Kommen Sie gerne auf uns zu: web@personalwerk.de.

Quellen

StepStonde.de (2021): Die perfekte Stellenanzeige.

Ingenieur.de (2020): 10 kuriose Jobtitel und was dahintersteckt.

Personalwirtschaft.de (2023): Jobtitel in Stellenanzeigen: „Das Schlimmste war die Nachteule“

Stellenanzeigen.de (2023): Der perfekte Stellentitel für Stellenanzeigen: So finden Sie ihn.

Berufbilder.de (2016): Kuriose Stellenanzeigen: Jedis, Ninjas & 3 Tipps für bessere Jobtitel.

Bildnachweis: Liudmila Chernetska

 

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